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Presse

Einzige „Tescao“-Schule in Europa feiert kleines Jubiläum

Tibetische Kampfkunst mit rund 8.000 Verteidigungstechniken

Wuppertal (pte004/19.01.2006/06:40) – Seit exakt zehn Jahren auf den Spuren der gleichnamigen Kampfkunst der alten Tibeter: In der 1996 gegründeten und einzigen „Tescao“-Schule Europas http://www.tescao.de in Wuppertal sollen sich mit dieser eigenwilligen Variante der Selbstverteidigung vor allem körpereigene Energien freisetzen und intellektuelle wie physische Potenziale verbessern lassen. Rund 8.000 verschiedene Techniken, einst von einer Nomadenfamilie entwickelt, mit Würfen, Schlägen, Tritten, Hebeln, Fegern oder Akrobatik sind bekannt. Diese besitzen allerdings bis auf wenige Ausnahmen wie zum Beispiel „Eidechse“ keinen festen Namen. Denn anstelle einer Flut von Begriffen genießt das rasche Einprägen der nötigen Bewegungsabläufe eindeutig Vorrang.
„In einer realen Alltagssituation darf das Denken schließlich nicht ablenken, dann kommt es ausschließlich auf die richtige Reaktion aus dem Unterbewusstsein an“, erläutert Leiter Igor Volenko (36) gegenüber pressetext die Grundidee der hierzulande weitgehend unbekannten Kampfsportart. Die offenbar äußerst effektiven Übungen setzen bei den Teilnehmern – von Schülern und Studenten bis zu Ärzten oder Unternehmern – speziell Kraft, Koordination sowie Körperbeherrschung voraus. Gute Kenntnisse der menschlichen Anatomie beziehungsweise Physiologie helfen den „Schülern“ auf den Sportmatten sowie an den Geräten individuell und bei Partnerübungen weiter – auf lautstarke Rituale wird verzichtet. Da im Tescao weder Graduierungen, Verbände oder Regelwerk vorhanden sind, finden keinerlei Wettkämpfe statt.
Die vielfach auf tibetischen Medizinkenntnissen basierenden Drehungen und Griffe wurden so ausgerichtet, dass sie unabhängig von äußeren Umständen wie landschaftlichen Gegebenheiten, engen Räumlichkeiten oder Dunkelheit zur Geltung kommen können – speziell die Verteidigung auf kürzester Distanz zum Gegner mit viel Präzision und geschmeidigen Paraden will die Tescao-Philosophie schulen. Der Ursprung der Wuppertaler Einrichtung geht übrigens auf den Tibeter Yuri N. Monhojev zurück, der als Kind eine intensive Ausbildung von rund 14 Jahren Dauer erhalten hatte und zwei Tescao-Zentren in Sotchi am Schwarzen Meer und im sibirischen Novosibirsk besitzt. Neben den Kursstunden sorgen Outdoor-Seminare, Wander- und Kanutouren für Abwechslung – oder einmal jährlich ein nicht unanstrengender Ausflug in die Taiga Sibiriens.

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