Entdecke den Krieger in Dir

Tescao Erfahrung – Hautnah

„Kampfsport betreibe ich schon seit meinem 8. Lebensjahr. Die ersten

10-12 Jahre war es Tang Soo Do, danach kamen Kickboxen und diverse

andere Variationen dazu. Anfänglich gefällt einem eigentlich jede

dieser Sportarten und in jungen Jahren ist auch der Anspruch an den

Sport und an den Trainer längst nicht so hoch wie es heute der Fall

ist.

Durch einen Zufallsfund meiner damaligen Freundin bin ich zum Tescao

gekommen und auch bis heute dabei geblieben.

 

Also, warum rackere ich mich mehr oder weniger jede Woche, ok es gibt

auch kleinere Auszeiten, beim Tescao ab?

Nun, ich bin ein Mensch der gerne Sonderwege geht. Ich möchte nicht das machen was jeder Andere macht. Tescao ist in Deutschland einzigartig und das Verteigungssystem „Tescao“ überrascht mich trotz meiner Erfahrungen immer wieder aufs Neue und das finde ich toll! Das Training läuft nach 2-3 Jahren nicht nach Schema „F“ ab sondern es verändert sich. Ich als Schüler muss mich immer wieder anpassen, verbessern und motivieren. Ich finde es immer wieder schade, wenn Leute zum Probetraining kommen und man sie später nicht mehr wieder sieht. In diesen 2 Stunden ist es quasi unmöglich Tescao als solches zu verstehen, man muss es erleben und das dauert nunmal ein bisschen. Tescao eröffnet sich einem erst nach einiger Zeit und das macht es auch so anspruchsvoll. Dieses Verteidigungssystem dreht das Übliche um. Nicht der Schüler darf anspruchsvoll sein, nein, es ist Tescao das Ansprüche an die „Lernenden“ stellt. Viele sind diesem Anspruch nicht gewachsen und machen Tescao für Ihr Scheitern verantwortlich aber im Grunde ist es der Schüler selbst der scheitert. Diesem Umstand ist es auch geschuldet, dass Tescao eher von selbstreflektierten Menschen betrieben wird, die wissen dass man für ein Weiterkommen auch bereit sein muss. Keine Gürtelfarbe und keine Prüfung bescheingt dir ein Weiterkommen, nein, dein Weiterkommen zeichnet sich einzig und allein dadurch aus, dass Du Tescao als Ganzes verstehst.“

von Ralph Lamberti